10 Tipps für die erfolgreiche Projektbudgetplanung

Projektbudgetplanung Schritt für Schritt

Die Projektbudgetplanung gehört untrennbar zum Projektmanagement und stellt darin eine zentrale Etappe dar, die es keinesfalls zu unterschätzen gilt. In ihr werden die heiklen Themen Ausgaben und Finanzmittel abgearbeitet.

Ein gutes Projekt will natürlich erfolgreich sein und seine Rentabilität ist (zumindest teilweise) ein Garant für seinen Erfolg.

Wir geben Ihnen daher im Folgenden zehn Tipps zur Erstellung eines vorläufigen Projektbudgets und präsentieren Ihnen anhand von fünf SaaS-Anwendungen einige Vorteile, die der Einsatz geeigneter Projektmanagement-Software für Ihre Budgetplanung bringt!

Inhalt:

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Das vorläufige Projektbudget

Definition

Das vorläufige Projektbudget ist Teil eines Finanzierungsprozesses, der sich in drei entscheidende Phasen unterteilen lässt, in denen der Projektleiter alle beteiligten Abteilungen innerhalb des Unternehmens einbeziehen muss:

  • Bewertung der Kosten eines Projekts: Sie geschieht unter Bezugnahme auf die tatsächlichen Kosten früherer, ähnlicher Projekte und ist nach Möglichkeit mit der Schätzung von Projektetappen verknüpft.

  • Projektbudgetierung: Das Gesamtbudget wird entsprechend der Projektstruktur in kleinere Finanzmittelpakete unterteilt.

  • Kostenkontrolle

Hinweis: Eine im Projektmanagement weit verbreitete Berechnungsmethode ist das Earned Value Management: Sie ermöglicht es, den Projektfortschritt zu messen und zu bewerten und die zukünftige Entwicklung zu skizzieren.

Als finanzielles und realistisches Abbild Ihres Projekts dient das vorläufige Budget der Identifizierung, Erfassung und Klassifizierung:

  • vor allem Ihrer Ausgaben sowie

  • Ihrer bereits generierten oder sich im Akquisitionsprozess befindlichen Einnahmen.

Im vorläufigen Budget gilt: Ausgaben = Einnahmen

Die Ausarbeitung und Entwicklung der Strategie ermöglicht die Definition des Budgets, welche wiederum seine erfolgreiche Umsetzung gewährleistet.

Der Projektleiter überwacht daher die folgenden Aufgaben:

  1. die Bewertung der Machbarkeit des Projekts (Marktstudie, erste Abschätzung des erforderlichen Budgets und der verfügbaren Ressourcen usw.),

  2. die Definition von Zielen,

  3. die Aufteilung des Projekts und die Planung von Aufgaben sowie deren Zuweisung an Projektmitarbeiter,

  4. die Ressourcenzuweisung,

  5. die Identifizierung von potenziellen Risikofaktoren,

  6. die Projekt- und Terminplanung,

  7. die Kalkulation und Aufstellung des vorläufigen Projektbudgets,

  8. die Einreichung an die Geschäftsleitung zur Validierung und ggf. Korrekturen,

  9. die Überwachung des Projektfortschritts,

  10. die Anpassung der Planung und des Budgets in Echtzeit. 

Wir konzentrieren uns hier auf den Schritt 7, der aufgrund seiner Position ein zentraler Schritt zwischen der strategischen und der operativen Phase ist.

Projektziele

Wenn Sie Ihre Zielvorhaben bereits zu Beginn Ihrer Überlegungen abstecken, können Sie die Machbarkeit Ihres Projekts im Vorfeld beurteilen, Anpassungen vornehmen sowie den zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt erwarteten Saldo oder die erwartete Marge planen.

Die Aufstellung des vorläufigen Budgets (VB) eines Projekts erlaubt es,...

  • den Entscheidungsprozess zu unterstützen.

  • mehrere mehr oder weniger ehrgeizige Handlungsalternativen zu visualisieren.

  • Ihre zukünftigen Ergebnisse zu antizipieren.

  • Ihre Wunschvorstellungen mit den wirtschaftlichen Tatsachen zu konfrontieren.

  • Fördermittel zu beantragen oder Partnerschaften zu initiieren.

  • ein glaubwürdiges und tragfähiges Projekt zu präsentieren.

  • Ihr Budget regelmäßig zu analysieren und mit den tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben zu vergleichen.

  • Ihr Projekt bei Bedarf flexibel anpassen zu können.

Projektbudgetplanung

Wie jedes Budget ist das vorläufige Projektbudget in zwei Spalten unterteilt: Ausgaben und Einnahmen, die wiederum in mehrere Unterkategorien unterteilt sind.

Ausgaben

Die Berechnung der Ausgaben erfolgt zuerst, wobei die ihnen gegenüberstehenden Einnahmen entsprechend angepasst werden, da mindestens ein Saldo von 0 angestrebt wird.

Unter den direkten Kosten finden wir unter anderem:

indirekte Kosten Projektbudget

  • Summe der Personalgehälter vor dem Hintergrund der für das Projekt geplanten aufzubringenden Arbeitsstunden,

Berechnung: (Bruttogehalt + Arbeitgeberbeiträge und sonstige Abgaben) x geleistete Arbeitsstunden x Anzahl der Monate oder Wochen (je nachdem, ob es sich um ein Monats- oder Jahresbudget handelt). 

Diese Kennzahl wird als „Vollzeitäquivalent" (VZA) bezeichnet.

  • Betriebskosten (z.B. Kosten für Beschaffung sowie Zulieferkosten),

  • Kosten für externe Arbeitskräfte multipliziert mit der Dauer ihres Einsatzes,

  • Kosten für den Kauf oder die Miete projektbezogener Ausrüstung (z.B. Verbrauchsmaterial, Papier oder Miete eines Schulungsraums),

  • Kosten im Zusammenhang mit der Projektkommunikation (Grafik, Druck, Verbreitungskosten usw.),

  • Reisekosten, Kosten für Meetings,

  • usw.

Indirekte Kosten

direkte Kosten Projektbudget

Für die über einen Verteilungsschlüssel verteilten Kosten der Ressourcen, die mehreren Projekten (und nicht ausschließlich dem betroffenen Projekt) zugewiesen werden:

Beispiel: Um die Mietkosten zu verteilen, nehmen wir die durchschnittliche Nutzungsdauer der Mietfläche je nach Projektumfang, die wir den betroffenen Projekten prozentual zuweisen. Wenn Projekt 1 die Räumlichkeiten zu 20%, Projekt 2 zu 30% und Projekt 3 zu 50% belegt, werden 20% der Kosten für Miete, Strom, Wasser usw. auf Projekt 1 aufgeteilt und so weiter. 

  • sonstige Kosten: Wasser, Strom, Telefon, Mieten und Pachten, Versicherung, Instandhaltung der Räumlichkeiten und Ausrüstungen,

  • Verwaltungskosten: Gehälter für unternehmensübergreifende Dienstleistungen oder Fremdleistungen (Rechtsabteilung, Buchhaltung, Sicherheit usw.),

  • Steuern und Abgaben,

  • Finanzielle Aufwendungen: Bankkredite, Zinsverbindlichkeiten, Bankspesen,

  • allgemeine Kommunikationskosten,

  • usw.

Einnahmen

  • aus dem Verkauf von Produkten,

  • aus der Erbringung von Dienstleistungen,

  • durch Subventionen,

  • durch Partnerschaften,

  • durch Selbstfinanzierung usw.

Darstellungsvorlagen für eine vorläufige Projektbudgetplanung

Beispiel für eine Projektbudgetplanung

Name des Projekts und Datum
Ausgaben Einnahmen
Ausgabenarten Berechnungsverfahren Betrag Einnahmequellen Betrag Erzielt (e)
Laufend (l)
%

Direkte Kosten
-
-
-

Indirekte Kosten
-
-
-

   

Selbstfinanzierung

Eigene Ressourcen
-
-

Öffentliche Subventionen
-
-
-

Partnerschaften
-
-
-

     
Sonstige Ausgaben
-
-
-
    Sonstige Einnahmen
-
-
-
     
Ausgaben gesamt     Einnahmen gesamt    

10 Tipps für Ihre Projektbudgetplanung

Tipps für die Projektbudgetplanung

Tipp 1: Vernachlässigen Sie die Analyse Ihrer finanziellen Lage nicht

Die vollständige und gründliche finanzielle Analyse der aktuellen Position Ihres Unternehmens beinhaltet die Berechnung des geschätzten Return on Investment (ROI), aber auch Vorhersagen bezüglich der zu erwartenden Finanzströme. Aufbauend auf einer solchen Analyse können Sie die Projekte innerhalb Ihres Portfolios (PPM oder project portfolio management) bewerten.

Tipp 2: Diversifizieren Sie Ihre Finanzierungsquellen

Bei Projekten im Zusammenhang mit Zuschuss- oder Finanzierungsanträgen muss das vorläufige Projektbudget die Finanzierungsquellen möglichst diversifizieren (öffentlich, privat usw.), um jedem angefragten Investor zu versichern, dass nicht das gesamte Risiko auf ihm lastet. Oft wird ein für der Selbstfinanzierung gewidmeter Budgetabschnitt hinzugefügt, um die Differenz zwischen Ressourcen und geplanten Ausgaben auszugleichen und das Engagement und die Einbindung des Unternehmens darzustellen. 

Das Aufzeigen von Margen ist bei der vorläufigen Projektbudgetplanung nicht möglich, da sie vor allem einen Non-Profit-Charakter aufweist. Zielen Sie daher stattdessen auf finanzielle Balance ab. Ein Investor soll Ihnen nicht helfen, Gewinn zu erzielen, sondern allem voran ein Ziel zu erreichen.

Unabhängig von der Art des planenden Unternehmens ermöglicht die Diversifizierung der Finanzierungsquellen den Ausgleich eines möglichen Wegfalls einer davon.

Tipp 3: Schätzen Sie Ihre Sachleistungen und sonstige Einnahmen

Schätzen Sie auch Ihre sonstigen Einnahmen (z.B. durch Vermieten von Ausrüstung oder Bürofläche) sowie Sachleistungen ab. Dies ist umso wichtiger für Verbände, die einen Zuschuss beantragen, oder für Unternehmen, die die Kooperation eines Partners anstreben: Oft müssen Sie den beantragten Betrag als bestimmten Prozentsatz des Gesamtprojekts umrechnen. Wenn beispielsweise der vermietete Raum bewertet wird, erhöht sich das Gesamtbudget, aber der vom Geldgeber geforderte Anteil nimmt prozentual ab.

Tipp 4: Kürzen Sie Ihr Budget

Versuchen Sie, anstatt über die gesamte Laufzeit des Projekts hinweg zu budgetieren, eher eine monatliche Ressourcenplanung vorzunehmen. Dies gibt Ihnen eine bessere Gesamtübersicht und erlaubt Ihnen mehr Flexibilität, um sich an gegebenenfalls auftretende unvorhergesehene Ereignisse anzupassen (z.B. Wechsel eines der Lieferanten, Verzögerung einer der Aufgaben). Der Spielraum für Fehler wird dadurch ebenfalls verkleinert.

So können Sie beispielsweise die Hauptphasen Ihres Projekts in Spalten und die Monate in Zeilen in einer Excel-Tabelle darstellen und die Kosten für jeden Schritt in den entsprechenden Zellen eintragen. Es wird dann einfach sein, die Zeilen oder Spalten aufzusummieren, um das geschätzte erforderliche Gesamtbudget zu erhalten.

Gehen Sie auch bei der Berechnung der Ausgaben Posten für Posten vor. Auf diese Weise können Sie Defizite und Überschüsse schnell identifizieren.

Tipp 5: Fragen Sie Ihre Mitarbeiter

Als Projektmanager verwalten Sie die Projektabwicklung, aber Sie können weder alle Ereignisse kennen, die in den Buchhaltungsprognosen zu erwarten sind, noch alle Ausgabenposten und Bedürfnisse bestimmter Abteilungen, die zur operativen Phase des Projekts beitragen (Marketing, Forschung und Entwicklung usw.), antizipieren.

Die kollaborative Dimension ist deshalb ein weiterer Erfolgsfaktor im Projektmanagement.

Sie sollten Ihre Mitarbeiter unbedingt in die Erstellung des vorläufigen Bugetplans einbeziehen, um all das in Bezug auf das Projekt vorhandene praktisches Wissen zusammenzuführen.

Es wird dringend davon abgeraten, die Aufgabe der Projektbudgetplanung allein an den Buchhalter zu delegieren. Die Verwaltung und die ausführenden Abteilungen müssen Hand in Hand arbeiten.

Tipp 6: Setzen Sie den richtigen Preis

Es gibt einige Ausgaben, die Sie unter- oder überschätzen werden, das ist ganz normal, denn niemand kann die Zukunft genau vorhersehen.

Überbewertung

Egal, was Sie lesen oder hören, blasen Sie Ihre Ausgaben nicht auf. Sagen wir, dass eine kleine Sicherheitsmarge (+5%) für die unsichersten Posten erlaubt ist, aber im Allgemeinen ist es besser, sich bei der Bewertung so nah wie möglich an Ihre realitätsnahen Prognosen zu halten.

Planen Sie stattdessen eine Kapitalrücklage, um z.B. im Falle eines Geräteausfalls oder erhöhter Kosten nicht zu schwere Einbußen einstecken zu müssen.

Eine weitere durchaus verbreitete Methode ist der Aufschlag von „Verwaltungsgebühren" in Höhe von 10% des Gesamtbudgets und das Hinzufügen eines entsprechenden Postens in Ihrer Budgettabelle.

Unterbewertung

Auch sollten Sie Unterschätzungen vermeiden. Ein zu begrenztes Budget kann sich schnell als Quelle von Problemen und Konflikten zwischen mehreren Aufgaben erweisen, was zur Streichung von auf den ersten Blick sekundären, aber in Wirklichkeit unerlässlichen Aufgaben (z.B. Qualitätskontrolle) und allen damit verbundenen negativen Konsequenzen führen kann. 

Während der Durchführung des Projekts ist die Analyse von Risikofaktoren genau das Richtige, um solche schädlichen Situationen zu vermeiden.

Tipp 7: Unterschätzen Sie auch Verzögerungen nicht 

Zeit ist Geld. Wenn Sie die Markteinführung eines Produkts zu früh ansetzen, laufen Sie Gefahr, dass ein nachträglicher Aufschub seines Launchs Ihr Budget sprengt: Kosten für die Verlängerung von E-Mail-Kampagnen, die Stornierung und Verschiebung der Buchung eines Veranstaltungsortes usw. fallen dann zusätzlich an und sind in der Regel alles andere als unerheblich.

Denken Sie außerdem, wenn Sie Ihre Mitarbeiter bitten, ihren zukünftigen Arbeitsumfang einzuschätzen, daran, dass die Werte, die Sie zu hören bekommen, systematisch zu optimistisch angesetzt werden: Addieren Sie daher vorsichtshalber einen zeitlichen Sicherheitspuffer von bis zu 20% zu der Zeit, die Ihr Projektteam für jede Aufgabe aufzuwenden plant (Vorsorgeprinzip). 

Vorläufige Projektpläne, in denen alle Ressourcen möglichst präzise geschätzt und zugewiesen wurden, sind die Basis für die Aufstellung des Projektbudgets.

Tipp 8: Überwachen Sie das Budget gründlich und regelmäßig

Ein Projektbudget ist zu Beginn immer vorläufig und daher veränderbar. Verfolgen Sie deshalb die tatsächlichen Ausgaben und die Zeit, die jedes Teammitglied für jede Projektaufgabe aufgewendet hat, laufend. Vergleichen Sie die eingangs geschätzten Kosten mit den tatsächlichen Kosten, um die Projektentwicklung überschaubar zu illustrieren und bei Bedarf Änderungen an der Budgetplanung vorzunehmen.

Tipp 9: Kommunizieren Sie mit Ihrem Team

Als guter Manager wissen Sie, dass der Erfolg des Projekts nicht nur von einem starken Management abhängt. Sie basiert vor allem auf den Fähigkeiten und dem Engagement Ihrer Mitarbeiter.

Eine gute Kommunikation, insbesondere diejenige, die um das Projektbudget und seine Entwicklung herum passiert, ermöglicht es:

  • die kollektive Intelligenz zu stimulieren,

  • Fähigkeiten abteilungsübergreifend zu identifizieren,

  • Talente zusammenzuführen,

  • Teambeziehungen zu fördern,

  • den Workload zu harmonisieren,

  • Mitarbeiter in ihrer Arbeit und Leistung zu bestätigen,

  • und damit viele als Herausforderungen des Personalmanagements bekannte Risikofaktoren (Unfälle, Ausstieg, Überarbeitung, etc.) zu eliminieren.

Tipp 10: Achten Sie auf Ihre Budgettabelle

Erstellen Sie Ihr geplantes Projektbudget nicht in Excel oder mithilfe herunterladbarer Vorlagen

Im ersten Fall benötigen Sie einen soliden Buchhaltungshintergrund, um alle anfallenden Ausgaben in Ihre Planung miteinzubeziehen und zu wissen, an welcher Stelle sie jeweils anzuführen sind.

Im zweiten Fall ist jedes Projekt zu spezifisch und zu individuell, um in ein Modell zu passen, und die Qualität der im Internet erhältlichen Muster ist nicht immer gegeben.

Aber egal, ob Sie sich dennoch auf Excel verlassen oder zu fortgeschrittener Software greifen, protokollieren Sie Ihre Berechnungen, damit Sie sie bei Bedarf wiederholen und auch nachträglich noch nachvollziehen können, wie Sie zu diesem oder jenem Ergebnis gekommen sind. Und datieren Sie Ihr Budget unbedingt!

Wie kann Ihnen professionelle Software bei der Projektbudgetplanung helfen?

Projektmanagement-Software ist ein zuverlässiges Management-Tool und eine Plattform für gelungene Kollaboration zugleich.

Im SaaS-(oder Cloud)-Modus ermöglichen es Software-Tools dieser Art:

  • den Projektleiter in der Geschäftsführung zu unterstützen, 

  • das Projektmanagement flüssiger zu gestalten,

  • eine transparente und mobile Nachverfolgung vorzunehmen,

  • den Teamgeist zu fördern,

  • alle Ihre bereits verwendeten Geschäftsanwendungen (z.B. CRM, Aufgabenmanager, usw.) zu integrieren.

Ein umfangreiches Projektmanagement-Tool wird in allen wichtigen Phasen eingesetzt, von der Projektplanung bis zur Projektüberwachung: Berichte und Analysen, Mind-Mapping, Kostenverfolgung und Finanzoptimierung, Workflow-Management, Ressourcenplanung oder die Einbindung von KPIs sind nur einige der Funktionen, die Sie in einer guten Management-Software für die Projektverwaltung finden werden.

Hinsichtlich der Projektbudgetplanung ermöglicht ein solches Programm:

  • das Vergleichen der Soll- und Ist-Werte, einschließlich der Personalkosten, aufgegliedert nach Aufgabe oder Projektphase,

  • die Echtzeit-Überwachung des Budgets,

  • die Schaffung einer budgetären Abhängigkeit zwischen verschiedenen Projekten im Rahmen des Produktportfoliomanagement (PPM-Software),

  • die einfach Änderung, Verschiebung oder Neuanordnung von Aufgaben je nach tatsächlicher Entwicklung des Budgets.

Hier sind fünf Tools für ein effektives Projektmanagement, die Sie durch alle Phasen hinweg bei der erfolgreichen Projektabwicklung unterstützen.

Asana

Asana ist eine Arbeitsmanagement-Software, die Teams in KMUs dabei hilft, ihre Aufgaben und Projekte optimal zu koordinieren und zu verwalten.

Asana integriert unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Sie können Projekte und die ihnen zugeordneten Aufgaben in den Ansichtsmodi „Kalender", „Dateien", „Fortschritt", „Aufgabenliste", „Roadmap" oder „Kanban" ansehen.

  • Betroffene Kollegen können als Follower zu Projekten hinzugefügt werden.

  • Je nach Berechtigung können Mitarbeiter Aufgaben kommentieren.

  • Es ist möglich, mit den Projektteilnehmern über Diskussionsforen zu chatten.

  • Workflows können durch Integration mit Tools wie Zapier automatisiert werden.

  • Sie können Aufgaben mit Ihren Google Suite-Tools (z.B. Google Mail, Kalender), Outlook, Slack usw. synchronisieren.

  • Aufgaben können nach Belieben strukturiert werden (Teilaufgaben, abhängige oder wiederkehrende Aufgaben usw.).

  • Benutzerdefinierte Felder können einfach hinzugefügt werden,

  • Dateien können direkt aus DropBox, Google Drive oder OneDrive an Aufgaben angehängt werden.

Zu den Kunden von Asana zählen unter anderem: Zalando, Daimler, RedBull, Vodafone

Planview

Planview ist eine Projektmanagement-Software, die Ihnen mit umfangreichen Tools für das PPM sowie das Work-and-Resource-Management (WRM) im Gepäck beim gesamten Managementprozess unter die Arme greift. Projekte verwalten wird so zum Kinderspiel.

Planview Projektplanung

Planview vereint diese und viele weitere Funktionen:

  • Projektmanagementplan als Kanban, Gantt oder Roadmap,

  • Kollaborative Funktionen für eine verstärkte Teamzusammenarbeit (z.B. Echtzeit-Kommunikation, Dateien teilen oder Dokumentenmanagement),

  • Interaktive Dashboards und personalisierbare Berichte,

  • Einfaches Zuweisen von Rollen und Verantwortlichkeiten,

  • Direkte Übersicht über das Arbeitsengagement und den Workflow aller Mitarbeiter,

  • Übersichtliche Zeiteinteilung und einfache Zeiterfassung in Echtzeit,

  • Integriertes Projektportfoliomanagement,

  • Vorlagen für die Projektplanung und Projektbudgetplanung,

  • Integration mit Microsoft Power BI für noch gründlichere Analysen Ihrer Projekte.

Zu den Kunden von Planview zählen unter anderem: Hallmark Cards, Volvo, die neuseeländische Regierung sowie zahlreiche Hochschuleinrichtungen

Smartsheet

Smartsheet ist ein sehr visuelles Tool, welches Ihnen dabei hilft, alle relevanten Aspekte der Projektarbeit von der Budgetplanung bis hin zur Aufgabenverknüpfung anschaulich darzustellen.

Smartsheet zeichnet sich unter anderem durch diese Funktionen aus:

  • Prognosenerstellung für die schnelle Erfassung der erwarteten Budgetentwicklung,

  • Berichte, Tracking und Planung sind hochgradig an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anpassbar,

  • Umfangreiche Tabellenfunktionen wie Formeln, Filter usw.,

  • Tools für die Strategieplanung (Zeitachsen, Einbezug der Mitarbeiter…),

  • Budget-Tracking und direkte Vergleiche Ihrer Soll- und Ist-Werte,

  • Budgetanforderungen können per Mausklick direkt genehmigt und priorisiert werden,

  • Darstellung des kritischen Pfades und der Abhängigkeiten zwischen einzelnen Aufgaben,

  • Effizientes Aufgabenmanagement mit globaler Gesamtsicht über alle Teams.

Zu den Kunden von Smartsheet zählen unter anderem: Allianz, PayPal, HP, Cisco

Trello

Trello ist eine der weltweit bekanntesten Anwendungen für das Projektmanagement. Es basiert ebenfalls auf einem sehr visuellen Design, in welchem Projekte in sogenannten Boards dargestellt werden, die eine direkte Übersicht über alle relevanten Vorgänge, Aktivitäten und Veränderungen geben.

Mit Trello können Sie das Zusammenarbeiten im Team deutlich vereinfachen. Unter anderem dank der folgenden Funktionen:

  • Automatisierung von repetitiven Aufgaben dank des „Butler”-Tools

  • Umfangreiches Management der Zugriffs- und Leserechte,

  • Sehr übersichtliches Design: intuitiv, innovativ und individuell,

  • Über 100 App-Integrationen, die direkt in Ihrem Board angezeigt werden können,

  • Checklisten, Deadlines, Abhängigkeiten und Zugehörigkeiten,

  • Diskussions- und Kommentartools sowie integriertes Kommentieren per Mail,

  • Automatische Backups Ihrer Daten,

  • Mobile Apps für Smartphones, Tablets, Smartwatches...

Zu den Kunden von Trello zählen unter anderem: Adobe, Kickstarter, National Geographic, Fender

Wrike

Wrike positioniert sich als umfangreicher und intuitiver Projekt- und Aufgabenmanager zwischen ergonomischen Aufgabenmanagement-Tools und komplexeren Programmen und wird dadurch zum idealen Werkzeug für ein agiles Projektmanagement in KMUs.

Zu den Stärken dieses Management-Tools zählen unter anderem die folgenden Funktionen:

  • Visualisierung des gesamten Projektfortschritts über die Zeit im Gantt-Diagramm,

  • Ansicht als Kanban-Tafel,

  • Synchronisierter Zeitplan, der alle Aufgabenänderungen umfasst,

  • Echtzeit-Eingabe von Notizen durch mehrere Personen gleichzeitig,

  • Dashboards für eine detaillierte Analyse der Projektentwicklung,

  • Dokumentenmanager, der nahtlos mit der Google Suite synchronisiert ist,

  • Möglichkeit, Kunden in die Projektzusammenarbeit einzubeziehen,

  • Integration mit Ihren bevorzugten Tools (Salesforce, Hubspot, Google Apps, DropBox, Zapier, Zendesk uvm.).

Zu den Kunden von Wrike zählen unter anderem: Airbnb, Sotheby’s, Swarovski, Steinbach

Vergleichstabelle

Vergleichstabelle Projektmanagement-Tools

Kosten

Verfügbare Sprachen

Datenspeicherort

Asana

kostenlose Testversion
Gratisversion für bis zu 15 Benutzer
ab 6,25€ pro Monat und Nutzer

Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch

USA

Planview

kostenlose Testphase
maßgeschneiderte Preise auf Anfrage

Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch

Deutschland, Vereinigtes Königreich, USA

Smartsheet

ab 14$ pro Monat und Nutzer

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch

USA

Trello

eingeschränkte Gratisversion
ab 9,99$ pro Monat und Nutzer

Chinesisch (traditionell und vereinfacht), Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch, Vietnamesisch

Deutschland, Australien, Singapur, Irland, USA

Wrike

kostenlose Testversion
Gratisversion für bis zu 5 Nutzer
ab 9,80$ pro Monat und Nutzer

Chinesisch (vereinfacht), Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch (Brasilien), Russisch, Spanisch

Niederlande, USA

Die Projektbudgetplanung als Schlüsselfaktor für den Erfolg Ihres Projekts

Wie Sie gesehen haben, ist es sehr wichtig, der Entwicklung Ihrer Projektstrategie die notwendige Zeit und Aufmerksamkeit zu widmen, wobei es verschiedene Faktoren wie Zeit, finanzielle Ressourcen, Ziele und Personalressourcen zu berücksichtigen gilt. 

Die vorgestellten Softwareanwendungen ermöglichen es Ihnen, die Projektorganisation, die Projektumsetzung und Projektnachverfolgung zu rationalisieren und zu automatisieren, indem sie all diesen Aspekten einen ganz besonderen Platz einräumen.

Es liegt an Ihnen, diejenige(n) auszuprobieren, die am besten zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passt bzw. passen. Berichten Sie uns doch auch gerne von Ihren Erfahrungen!

 

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