Buchhalter vs. Steuerberater: Wer macht was?

von Jérémy Hasenfratz am 27.10.20
Wie differenzieren sich Buchhalter und Steuerberater? Einer kann Jahresabschlüsse erstellen, der Andere nicht. Entdecken Sie wer, und wie Sie diese Kosten gering halten können!

Sprechen wir jetzt mal wieder ein bisschen von Buchhaltung: Steuerberater, oder doch Buchhalter anfordern? Was differenziert denn die Beiden? Welche Tätigkeiten übernehmen Sie?

Spoiler: Buchhalter und Steuerberater sind von den Zuständigkeiten her verschieden und ihre Differenzen werden in dem Steuerberatungsgesetz (StBerG) erörtert. Einer kann Jahresabschlüsse erstellen, der Andere nicht.

Wie unterscheiden sich Buchhalter und Steuerberater?

Der Buchhalter

Der Buchhalter ist für die Buchführung eines Unternehmens zuständig und, allgemeiner, verwaltet seine finanzielle Gesundheit. Er oder sie sammelt, koordiniert und überprüft die Buchhaltungsdaten: Der Buchhalter dokumentiert und listet unter anderem alle Vorgänge eines Unternehmens auf.

Seine Aufgaben lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen. Er oder sie:

  • führt die Abschlussarbeiten durch und bereitet die Steuererklärung für den Steuerberater vor,
  • kontrolliert Bankoperationen,
  • erstellt die Rechnungsbücher,
  • führt die Lohnabrechnung und Sozialdeklarationen durch,
  • bereitet Elemente vor, die für die Erstellung der jährlichen Abschlussdokumente (Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz) erforderlich sind,
  • führt Management-Arbeiten durch, bzw. Kosten- und Leistungsrechnung (Break-even-Point, Cash-Budget usw.).

Der Steuerberater

Der Steuerberater begleitet täglich Unternehmen und Handwerker bei ihrem Fortbestand und ihrer Entwicklung. Beratung und strategische Orientierungen sind daher ein integraler Bestandteil des Berufes.

Seine Aufgaben lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen. Er oder sie:

  • kann Jahresabschlüsse erstellen, bzw. Steuererklärungen aufstellen, und dann versenden (Deklarationsberatung),
  • kann einen Mandanten sowohl vor den Finanzgerichten als auch vor dem Bundesfinanzhof vertreten (Durchsetzungsberatung),
  • gewährleistet eine optimale Steuergestaltung (Gestaltungsberatung),
  • kann das Unternehmen außerdem auf betriebswirtschaftlicher Ebene beraten (Controlling, Leistungsanalysen, Rentabilität, usw.).

Da sein Einsatzgebiet sehr breit gefächert ist, muss er buchhalterische, steuerliche und Sozialfragen beherrschen. Deswegen erfordert ein Steuerberater auch höhere Kosten und stützt sich auf einer Tabelle, um seine Gebühren festzulegen.

Wussten Sie, dass Sie mit einer Buchhaltungssoftware Geld sparen und dem Buchhalter/Steuerberater das Leben leichter machen, indem Sie alles vorher automatisch klassifizieren und sortieren? Im nächsten Absatz erwähnen wir kurz ein Paar Vorteile und präsentieren Ihnen unsere Auswahl.

Welche Vorteile bieten Buchhaltungssoftware?

Automatisierung von Aufgaben

Die Software steigert Ihre Produktivität, insbesondere durch Zeitersparnis bei Aufgaben mit geringer Wertschöpfung, wie z.B.: Dokumentenübermittlung, Buchhaltungseinträge, Archivierung, usw.

Verbesserung der Beziehungen zwischen Kunden und Buchhalter/Steuerberater

Indem Sie einige Ihrer zeitraubenden Aufgaben automatisieren, gewinnen Sie mehr Zeit, um sich auf Ihre Kunden zu konzentrieren und Ihr Fachwissen in einer beratenden Funktion einzusetzen.

Sicherheit der Daten

Software für die Buchhaltung bieten Ihnen dank der Cloud auch die Sicherheit Ihrer Daten. Sie können Ihre Dokumente ohne Angst übertragen, austauschen und archivieren.

Sie sind echte betriebswirtschaftliche Instrumente: Rechnungsstellung, Dokumentenverwaltung, usw. Manche integrieren auch ein CRM, wie zum Beispiel sevDesk, das wir weiter unten präsentieren.

Unsere Software-Auswahl

sevDesk

sevDesk ist eine Buchhaltungssoftware, mit der Unternehmer ihre alltägliche Buchhaltung einfach und ohne Vorkenntnisse selbst erledigen können.

sevDesk hilft außerdem bei der vorbereitenden Buchhaltung in Zusammenarbeit mit Ihrem Steuerberater. So sparen Sie nicht nur Zeit, aber auch Geld!

Debitoor

Debitoor ist ein online Rechnungs- und Buchhaltungsprogramm für Freelancer, Gründer und Kleinunternehmer. Die Software vereinfacht das Erstellen von Rechnungen für Ihre Kunden und bietet eine Schnittstelle, wo Sie Ihre Umsatzsteuervoranmeldung an Elster senden können.

Der Steuerberater kann auch Zugriff auf Debitoor haben, um die Dateien an DATEV zu schicken.

FastBill

FastBill ist auch eine online Rechnungs- und Buchhaltungssoftware, die die Buchhaltung für Unternehmer erleichtert. Durch ihre leichte Bedienbarkeit lassen sich Angebote und Rechnungen leicht und schnell erstellen, auch ohne Schulung.

Für Steuerberater ist Fastbill eine Gelegenheit, denn die Software automatisiert alle Buchhaltungsprozesse ihrer Mandanten und schafft Visibilität über ihre Tätigkeiten.